Glasbilder einmal anders...

... gegenständlich, voller Schwung, Ausdruckskraft und Eleganz, aus den schönsten antiken Gläsern.

 

Wir folgen den Spuren Tiffany´s, der gemeint hat, dass dies die reinste Form der Glasmalerei ist.

Wir verwenden Glas gleichsam als Malfarbe. Darin liegt das Spezielle.

Wir bedienen uns der Technik Tiffany´s und arbeiten mit Kupferfolie und Lötzinn, was im Gegensatz zur Bleiverglasung feinere, filigranere Konturen ermöglicht. Voraussetzung feiner Nähte ist präzises Schneiden und Schleifen der Glasstücke.

Sehr wesentlich sind jedoch die verwendeten Gläser.

Wir verwenden für unsere Arbeiten hochwertiges Glas, so genanntes Antikglas.

Dieses speziell von Glasbläsern hergestellte Flachglas zeichnet sich durch blasige ungleichmäßige Strukturen und stark variierende Farbnuancen aus, die wir für unsere Bilder nutzen.

Werdegang

Wir, Ute Kayser und  Jürgen Kayser, wurden von 2006 bis 2007 bei den Glaskünstlern Ingrid und Bert Krichel in die Techniken der Glasbildnerei eingewiesen. Seit 2011 sind wir mit unseren Werken in der Öffentlichkeit.

 

 

Mit viel Engagement und neuen Ideen stellten wir eigene Arbeiten für den privaten Bereich her. Erst nach Auflösung der Firma im Jahr 2009 konnten wir uns ganz auf dieses Kunsthandwerk konzentrieren und die über die Jahre entstandenen Ideen umsetzen. Zunächst veranstalteten wir eine Hausausstellung, um Anregungen und Feedbacks von Freunden undVerwandten zu bekommen. Dies stellte sich als sehr erfolgreich und motivierend heraus. Es folgten Ausstellungen auf diversen ausgewählten Kunstausstellungen,  Kunsthandwerkermärkten und Kunstgalerien. 

 

Die Faszination der Farbenvielfalt, die durch mundgeblasenes Glas ausgelöst wird, gibt uns immer wieder neue Ideen für viele Motive. Wir arbeiten sehr gern kreativ und sind immer wieder begeistert, zu sehen, was aus einem ersten Entwurf entstehen kann.

Entstehung eines Glasbildes

Zuerst ist die Idee, daraus entwickelt sich der Entwurf, der präzise und genau auf Millimeterpapier gebracht wird. Die Farbauswahl der verschiedenen Gläser ist der nächste Schritt, in dem Farbe und Muster der Gläser verglichen und einander angepasst werden.

Wir fangen in der Vorlage unten links an. Es werden die einzelnen Teile aus der entsprechenden Glasscheibe geschnitten, geschliffen, angepasst und in Kupferfolie gefasst. Wichtig ist genaues Arbeiten, denn kleinste Lücken zwischen den verschiedenen Teilen führen am Ende zu unschönen Nähten.

Sind alle Teile zu einem Gesamtbild gelegt, beginnt man die Nähte mit Lötfett einzufetten, dann werden mit einem Lötkolben und Lötzinn die Glaspuzzle entlang der Kupferfolie verbunden. Das wird von beiden Seiten gemacht.

Anschließend wird das Bild in einen Rahmen eingefasst. Bei allen Bildern wird Windeisen in den Rahmen eingearbeitet, dies schafft Stabilität und hält das Bild über Jahre in Form. Durch das Windeisen entstehen die Haken zum späteren Aufhängen. Gründlich gereinigt und ins Fenster gehängt, strahlen die Farben und bilden einen besonderen Hingucker.

Je nach Aufwand des Entwurfes, der Beschaffenheit des Glases (denn man weiss nie, wie Glas reagiert. Es kann urplötzlich zerspringen oder einreissen) kann solch eine Entstehungsphase bis zu einer Woche in Anspruch nehmen.

 

Jedes Bild ist ein Unikat, denn der Farbvielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

 

Da das Fotografieren der Glasbilder schwierig ist, entstehen unterschiedliche Strukturen und Farbwiedergebungen. Es läßt sich leider nicht vermeiden, dass hier und da Hintergrund zu sehen ist. Die liegenden Bilder mit weißem Hintergrund spiegeln nicht die Struktur und die Bläselung der Antikgläser wieder. Hier vertrauen wir auf Ihre Fantasie.

Unser Stand

Sie wollen mehr über unsere Arbeit erfahren?

Nehmen Sie Kontakt auf oder rufen Sie an.

 

Ute und Jürgen Kayser
Drohnfeld 7
27404 Heeslingen

Telefon: +49 4287 1281

E-Mail:                      

kayser-glaskunst@gmx.de

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